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24-01-2018

Vitamin D: die Mängel verallgemeinern sich in epidemischen Ausmaßen

Vitamin D Unsere modernen Lebensweisen haben nicht nur unser Niveau an körperlicher Aktivität gesenkt: auch unsere Vitamin D Werte sind stark abgefallen! Eine neue Studie1 hat gerade gezeigt, dass jeder zweite Senior nicht die minimal empfohlenen Blutwerte erreicht hat, auch wenn diese Werte berechnet wurden, um die Grundbedürfnisse zu stillen und weit davon entfernt sind, die optimalen Werte für die Gesundheit zu sein.

Warum ist es so schwierig geworden, optimale Vitamin D Werte zu haben?

Die Senioren sind nicht die Einzigen, die unter einem grausamen Vitamin D Mangel leiden, auch wenn bei ihnen das Risiko erhöht ist. Die Erklärung ist einfach: der Mensch ist fähig, das Vitamin D dank der Sonneneinwirkung auf die Haut zu synthetisieren und insbesondere die der UVB-Strahlen auf eines der Cholesterinderivate. Zu der Nomadenzeit war dieser Prozess folglich ständig von Nutzen, da der Mensch den größten Teil seiner Zeit damit verbracht hat, im Freien zu jagen oder Essen zu suchen. Die Personen, die den Nachteil hatten, in sonnenarmen Regionen zu wohnen, haben darunter praktisch nicht gelitten: die bleiche Farbe ihrer Haut hat zu einer erhöhten Vitaminproduktion geführt, die in den Körperfetten eingelagert wurden und aus der dann in wolkenreichen oder winterlichen Zeiten geschöpft wurde.
Aber was ist damit heutzutage? Die meisten Westeuropäer sind von morgens bis abends in ihren Büros eingeschlossen und gehen nur sporadisch raus, von Kopf bis Fuß bedeckt. Und was soll man von den älteren Menschen sagen, die manchmal den ganzen Tag drinnen verbringen, ohne das Sonnenlicht zu sehen und für die der Produktionsmechanismus mit der Zeit weniger wirksam wird2? Was soll man von den Menschen sagen, die unter hohen Breitengraden leben, aber deren matte Haut, die an eine starke Sonneneinstrahlung gewöhnt ist, die wenigen UVB-Strahlen, die sie erreicht, blockieren3? Und was ist mit den Übergewichtigen, deren Fett einen Teil des Vitamin D gefangen hält und es so daran hindert, im Blut zu zirkulieren?

Die Vitamin D Supplementation: eine notwendige List?

Natürlich ist es theoretisch möglich, Vitamin D reiche Nahrungsmittel zu konsumieren, um dieses Problem zu umgehen. Es ist eines der Abwehrmittel der Evolution, das aber seine Grenzen hat: eine freizügige Sonnenexposition, das heißt, der Hände, der Arme und des Gesichts, ohne Sonnencreme, kann bis zu 10.000 IU Vitamin D täglich produzieren, während es in der Praxis sehr schwierig ist, über 1.500 IU durch die Nahrung zu kommen. Die Vitamin D Nahrungsquellen sind in der Tat äußerst selten und bestehen essentiell aus Fischen, deren täglicher Verzehr ganz klar nicht für die Gesundheit auf lange Sicht empfohlen wird. Muss man sich also den Vitamin D Supplementen zuwenden, um unsere niedrige Sonnenexposition auszugleichen? Die Forscher dieser Studien sagen ja (und sie sind nicht die Einzigen). Im Laufe ihrer Beobachtungen haben sie festgestellt, dass die supplementierten Personen höhere Blutwerte an Vitamin D Metaboliten als der Durchschnitt aufgewiesen haben. Und diese Blutwerte sind die einzigen Indikatoren, die fähig sind, über den Vitamin D Status eines Individuums aufzuklären!

Welcher ist der ideale Vitamin D Blutwert?

Man sagt, dass unterhalb von 20 ng/ml die Grundbedürfnisse des Organismus nicht abgedeckt sind und dass der Mangel klar erwiesen ist. Dieser Wert wurde von den Forschern ausgewählt, um zu bestimmen, ob die untersuchten Senioren unter einem Vitamin D Mangel gelitten haben und von diesem Wert ausgehend haben die Behörden auch die täglich empfohlene Vitamin D Zufuhr (200 IU für die Erwachsenen in Frankreich) berechnet. Aber in der Realität liegt der für die Gesundheit optimale Blutwert, der am Besten die positiven Effekte des Vitamins zur Prävention von Krankheiten ausnutzt, weit über dieser Zahl. Hunderte Studien zeigen, dass der ideale Wert zwischen 40 und 100 ng/mol liegen würde, das ist bis zu 5-mal mehr als der minimal empfohlene Wert4-5. Und um diese Werte aufrechtzuhalten, müsste ein Individuum jeden Tag über 4.000 bis 8.000 IU (Sonnenexposition inbegriffen) verfügen: heutzutage schwer erreichbare Zahlen, wenn man nicht auf die Supplemente zurückgreift …

Der Vitamin D Mangel ist folglich eine Norm geworden und bringt unterschiedliche und jetzt weit verbreitete Gesundheitsprobleme mit sich. Niedrige Vitamin D Blutwerte sind in der Tat mit mehreren Konditionen assoziiert:
  • Schmerzen und eine ausgeprägtere Muskelschwäche6;
  • eine Abnahme der Knochenmineraldichte (was zu Brüchen, Stürzen und der sogenannten Osteoporose führt) 7;
  • ein kognitiver Rückgang, mnestische Störungen und der ausführenden Funktionen, ein erhöhtes Alzheimerrisiko 7;
  • ein Defizit der Kontrolle der Immunität (die zu einem erhöhten Infektionsrisiko oder umgekehrt zu Autoimmunkrankheiten führen kann12);
  • Symptome von Gefäßproblemen und insbesondere ein Verlust der Kapazität der Arterien, sich angemessen auszudehnen13-16.
Alle diese Konditionen sagen Ihnen nichts? Es sind die Plagen, die bei den Menschen über 50 Jahre die meisten Schäden anrichten.

Welches Vitamin D Supplement auswählen?

Es ist wahr, dass die Supplementation zweifellos nicht natürlich ist, genauso wenig wie unsere Neigung, in unseren Häusern und Büros eingeschlossen zu bleiben, aber sie ist ein zuverlässiges und sicheres Mittel, auf das man heutzutage nicht mehr verzichten kann, ohne sich leichtfertig Risiken der Pathologie auszusetzen. Sie müssen also nur noch das Ihren Bedürfnissen angepasste Supplement auswählen, und die Dosierung, die von vier Hauptfaktoren abhängt: der Grad der Sonneneinstrahlung in Ihrer Region, die Zeit, die Sie täglich draußen verbringen, Ihr Alter und Ihr Fischkonsum.
  • Wenn Sie zu den Leuten gehören, die beruflich gezwungen sind, den ganzen Tag in einem Büro zu verbringen, wenn Sie in einer sonnenarmen Region wohnen oder älter als 65 sind, scheint ein Supplement aus Vitamin D dosiert mit 5.000 IU angebracht zu sein, das täglich einzunehmen ist, über einen Zeitraum von mehreren Wochen, um den Mangel zu behandeln und die Lager wieder aufzufüllen, bevor man zu einem Supplement aus Vitamin D dosiert mit 2.000 IU übergeht.
  • Wenn Sie eine tägliche Aktivität draußen ausüben und der Grad der Sonneneinstrahlung Ihrer Region gut ist, kann ein Supplement aus Vitamin D dosiert mit 1.000 IU ausreichend sein.
Die erwähnte Studie nimmt auch Bezug auf akute Vitamin B12, Vitamin B9 und Eisenmängel in den westlichen Bevölkerungen, aber der Vitamin D Mangel bleibt bei weitem der besorgniserregendste …

Literaturverzeichnis

1. Romy Conzade, Wolfgang Koenig, Margit Heier, Andrea Schneider, Eva Grill, Annette Peters, Barbara Thorand. Prevalence and Predictors of Subclinical Micronutrient Deficiency in German Older Adults: Results from the Population-Based KORA-Age Study. Nutrients, 2017; 9 (12): 1276 DOI: 10.3390/nu9121276
2. Bischoff-Ferrari HA, Borchers M, Gudat F, et al. Vitamin D receptor expression in human muscle tissue decreases with age. J Bone Miner Res 2004;19:265-9.
3. Laura M. Hall, Michael G. Kimlin, Pavel A. Aronov, Bruce D. Hammock, James R. Slusser, Leslie R. Woodhouse, and Charles B. Stephensen. Vitamin D Intake Needed to Maintain Target Serum 25-Hydroxyvitamin D Concentrations in Participants with Low Sun Exposure and Dark Skin Pigmentation Is Substantially Higher Than Current Recommendations. Journal of Nutrution, first published on Jan 6, 2010 as doi: doi:10.3945/jn.109.115253
4. Holick MF. Sunlight and vitamin D for bone health and prevention of autoimmune diseases, cancers, and cardiovascular disease. Am J Clin Nutr 2004;80(6 Suppl):1678S-88S.
5. Garland CF. Vitamin D Supplement Doses and Serum 25-Hydroxyvitamin D in the Range Associated with Cancer Prevention. Anticancer Res Feb 21 2011
6. Lee P, Greenfield JR, Campbell LV. Vitamin D insufficiency-a novel mechanism of statin-induced myalgia? Clin Endocrinol Published online October 16, 2008:doi:10.1111/j.1365-2265.2008.03448.x.
7. Amin, S., LaValley, M. P., Simms, R. W., and Felson, D. T. The role of vitamin D in corticosteroid-induced osteoporosis: a meta-analytic approach. Arthritis Rheum 1999;42(8):1740-1751.
8. Constans T, Mondon K, et al. Vitamin D and cognition in the elderly. Psychol Neuropsychiatr Vieil. 2010 Dec;8(4):255-62. Review. French.
9. Annweiler C, Schott AM, et al. Dietary intake of vitamin D and cognition in older women: a large population-based study. Neurology. 2010 Nov 16;75(20):1810-6.
10. Llewellyn DJ, Lang IA, et al. Vitamin D and cognitive impairment in the elderly U.S. population. J Gerontol A Biol Sci Med Sci. 2011 Jan;66(1):59-65.
11. Llewellyn DJ, Lang IA, et al. Vitamin D and risk of cognitive decline in elderly persons. Arch Intern Med. 2010 Jul 12;170(13):1135-41.
12. Simpson S Jr, Blizzard L, et al. Latitude is significantly associated with the prevalence of multiple sclerosis: a meta-analysis. J Neurol Neurosurg Psychiatry. 2011 Apr 8.
13. Judd SE, Tangpricha V. Vitamin D deficiency and risk for cardiovascular disease. Am J Med Sci. 2009 Jul;338(1):40-4. Review.
14. Pilz S, Tomaschitz A, et al. Vitamin D supplementation: a promising approach for the prevention and treatment of strokes. Curr Drug Targets. 2011 Jan;12(1):88-96. Review.
15. Reddy Vanga S, Good M, et al. Role of vitamin D in cardiovascular health. Am J Cardiol. 2010 Sep 15;106(6):798-805.
16. Zittermann A, Gummert JF, Börgermann J. The role of vitamin d in dyslipidemia and cardiovascular disease. Curr Pharm Des. 2011;17(9):933-42.
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