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23-05-2016

Der Albtraum der Omega-3

Die Inuits (die man früher Eskimos genannt hat) haben fast nie Herzkrankheiten.

Omega 3 Als dänische Forscher in den 60er Jahren die Erklärung für dieses kleine Wunder gesucht haben, haben sie die Tugenden der Omega-3 für die Gesundheit entdeckt.

Die Omega-3 sind eine besondere Form von Fett. Sie unterscheiden sich sehr von den Fetten, die Sie in der Butter, dem Fleisch, dem Sonnenblumenöl und sogar dem Olivenöl finden. Die Omega-3 sind insbesondere in den fetten Fischen und dem Fleisch der marinen Säugetiere, wie dem Walross und dem Seehund vorhanden. Sie sind weit davon entfernt, die Personen, die sie konsumieren, in Fettleibige und Kranke zu verwandeln, da die Omega-3 das Herz und die Arterien schützen. Daher stammt das geringe Auftreten von kardiovaskulären Erkrankungen bei den Inuits, die große Esser von fetten Fischen und marinen Säugetieren sind.

Diese Entdeckungen haben eine ganze Reihe von Studien ausgelöst, um den positiven Effekt der Omega-3 auf die Gesundheit zu bestätigen. Wissenschaftler der Universität von Chiba in Japan haben bemerkt, dass die außergewöhnliche Langlebigkeit der Einwohner des Archipels von Okinawa auch mit ihrem hohen Konsum an Nahrungsmitteln reich an Omega-3 verbunden war. Die Einwohner von Okinawa essen in der Tat 250 g fetten Fisch täglich, was sie vor Herzkrankheiten schützt.

Im August 2013 ist eine Metaanalyse (Kompilation von 11 Studien), die in der wissenschaftlichen Zeitschrift Atherosclerosis Supplements veröffentlicht wurde, zu der Schlußfolgerung gekommen, dass sich das Risiko an einem Herzanfall oder auf brutale Weise zu sterben, bei den Personen, die Omega-3 Nahrungsergänzungen einnehmen, um 33% vermindert hat im Vergleich zu der Placebogruppe. Das Infarktrisiko senkt sich um 25% und das Sterberisiko, alle Ursachen zusammengenommen, um 11%. (1)

Die positiven Wirkungen der Omega-3 beschränken sich nicht nur auf das Herz und die Arterien

Die Omega-3 werden zu Recht als wirksamer als die chemischen Medikamente gegen das Risiko von kardiovaskulären Erkrankungen eingeschätzt. Aber ihre positiven Wirkungen beschränken sich nicht nur auf das Herz:
    • Sie besitzen sehr nützliche entündungshemmende Eigenschaften gegen die Arthrose und die Entzündungskrankheiten des Darms (Chron-Krankheit). (2)
    • Sie reduzieren das Risiko von Depression. (3)
    • Sie beugen Krebs vor. (4)
    • Sie verhindern das Auftreten von Diabetes. (5)
    • Sie verbessern das Sehvermögen. (6)
    • Sie machen die Kinder intelligenter. (7)
    • Sie stärken das Skelett. (8)

Es ist nicht notwendig, sich von Sardellen und Sardinen zu ernähren

Ihr Schwall von wohltuenden Wirkungen spricht für eine massive Rückkehr zum Konsum von fettem Fisch sowie es traditionell die Holländer (mit dem Hering), die Indianer in Amerika (mit dem Fisch) und die ganzen Bevölkerungen des Mittelmeers mit der Sardelle und der Sardine gemacht haben.
Aber wenige Personen sehen sich mehrere Dosen Sardinen am Tag essen, jeden Tag, oder jeder Mahlzeit Sardellen hinzufügen.
Deshalb hat sich seit 30 Jahren der Konsum von Omega-3 in Form von Nahrungsergänzungen entwickelt. Im allgemeinen werden sie als “Softgels” verkauft, das heißt, in weichen und lichtdurchlässigen Kapseln, die leicht zu schlucken sind, in hellgelber oder –oranger Farbe, sind es die marinen Omega-3 Konzentrate, die es ermöglichen, dass Sie jeden Tag Ihre tägliche Omega-3 Ration erhalten, ohne Ihre Ernährungsgewohnheiten umzustürzen.
So sind Sie nicht mehr verpflichtet, jeder Ihrer Mahlzeiten Fisch hinzuzufügen und Sie verhindern es, sich den Risiken eines übermäßigen Fischkonsums auszusetzen. Die aktuelle Verschmutzung der Ozeane ruft in der Tat eine Anhäufung von Schwermetallen, Dioxinen und PCB im Fisch hervor, was ein wirkliches sanitäres Problem darstellt. Es gibt hingegen Omega-3 Softgels, die sorgfältig gereinigt wurden, um auch nicht mehr die geringste Spur von Schadstoffen zu enthalten.

Die Omega-3 sind weltweit sehr knapp

Alles würde folglich bestens verlaufen, wenn es für die Menschheit ausreichen würde, jeden Tag einige dieser Kapseln zu konsumieren, um die gleichen positiven Wirkungen auf ihre Gesundheit wie die Inuits und die Japaner von Okinawa zu erzielen.
Leider, und deshalb habe ich diesen Artikel den Titel “Der Albtraum der Omega-3” gegeben, stellt die Produktion dieser Kapseln weltweit unüberwindbare Herausforderungen dar.
Die hauptsächlichen Fangzonen von fettem Fisch, die sich im Südpazifik befinden, vor der Küste von Chile und Peru, können nicht mehr ihre Produktion erhöhen. Der Fischfang unterliegt strengen Quoten, da die Populationen dieser kleinen Fische, wie der Kabeljau, sehr empfindlich gegenüber der Überfischung sind. Das kleinste Übermaß kann einen Einbruch der Population hervorrufen und die Unmöglichkeit, während mehreren Jahren zu fischen.
Es ist außerdem unmöglich, auf eine Zucht von fetten Fischen zurückzugreifen, da die Fischfarmen ohnehin die Fische mit den kleinen Fischen (Sardinen, Heringe, Sardellen, usw.), die auf hoher See gefischt werden, ernähren. Und die Fische aus der Fischzucht sind nur reich an Omega-3, wenn sie aus Fischen, Plankton und Krill, reich an Omega-3 und deren Vorkommen in den Ozeanen begrenzt ist, ernährt werden.
Heutzutage stehen die Produzenten von Omega-3 folglich einer extrem angespannten Situation gegenüber und es zeichnet sich keine Lösung ab, um sie zu bewältigen. Da die Produktion nicht erhöht werden kann, würde jede ansteigende Nachfrage eine dramatische Preiserhöhung verursachen.

Was die Situation rettet (für den Moment)

Der einzige "positive" Punkt, wenn man das sagen kann, und was die Situation für den Moment rettet, ist dass es heutzutage nur eine winzig kleine gut informierte Minderheit der Bürger gibt, die ausreichend über die Omega-3 wissen, um die entscheidende Wichtigkeit zu kennen, sie täglich in Form von Nahrungsergänzungen zu konsumieren.
Außerdem entmutigt die nachteilige Kommunikation, die von den Regierungen praktiziert wird, um die Bevölkerungen zu überzeugen, dass die Nahrungsergänzungen "schlecht für die Gesundheit" sind und dass die Omega-3 "nicht funktionieren", viele Personen. Eine Mehrheit der Bürger, obwohl sie gebildet sind, sind weiterhin überzeugt, dass es ausreicht, "ein bißchen von allem zu essen", um gesund zu bleiben. Sie ignorieren vollkommen ihre wahren Bedürfnisse an den Omega-3 Typen DHA und EPA (die, die man in den fetten Fischen findet) und essen nicht genug diese Fische.
Diese Unwissenheit erklärt sehr umfassend, dass die kardiovaskulären Erkrankungen heutzutage die erste Sterbeursache im Westen bleiben und dass die Depression, die Diabetes und die Osteoporose dabei sind, weltweit auf das Stadium Epidemie aufzurücken, zum sehr großen Vorteil der pharmazeutischen Industrie.

Die Situation kann jeden Moment ins Schwanken kommen

Diese Situation, die durch die Wirtschafts- und Finanzkrise, die die Kaufkraft der Haushalte einschränkt, ausgeweitet wird, hat es folglich ermöglicht, die Omega-3 Nachfrage zu stabilisieren. Es handelt sich jedoch um ein unbeständiges Gleichgewicht. Ein plötzliches Bewusstwerden der alternden westlichen Bevölkerungen für das bedeutsame Interesse der Omega-3 für ihre Gesundheit könnte jederzeit stattfinden. Man würde folglich einer brutalen Kehrtwendung der Situation und einer Explosion der Preise mit dramatischen Folgen beiwohnen.
In der Tat leiden die Personen, die zu diesem Zeitpunkt seit Jahren nur wenig oder gar keinen fetten Fisch gegessen und die niemals Omega-3 Nahrungsergänzungen eingenommen haben, unter einem stark erhöhten Risiko von Herzinfarkt, Depression, Diabetes und Osteoporose. Aber es wird für sie keine andere Lösung geben, als die falschen Versprechen der chemischen Medikamente "für das Herz".
Zum Glück ist das Gleichgewicht an Omega-3 in Ihrem Körper ein Gleichgewicht auf lange Sicht: ein langer Zeitraum (mehrere Monate) der Supplementation ist notwendig, um einen Mangel auszugleichen, aber umgekehrt ermöglicht es Ihnen die Tatsache, lange Zeit genügend Omega-3 erhalten zu haben, im Fall einer Knappheit, einfacher darauf zu verzichten, selbst wenn dies nicht wünschenswert ist.
Und noch einmal, es ist heute noch nicht zu spät, um damit anzufangen.

Warum die westlichen Bevölkerungen ganz besonders bedroht sind

flaxseed oil Die westlichen Bevölkerungen essen in ihrer Gesamtheit fast keinen fetten Fisch mehr heutzutage, aber sie werden zudem um pflanzliche Omega-3 Quellen gebracht: das Flachsöl und das Rapsöl im Wesentlichen, deren Konsum seit 1945 enorm zurückgegangen ist.
Außerdem sind die pflanzlichen Omega-3 Quellen wesentlich weniger wirksam als die fetten Fische, da es sich um eine andere Omega-3 Sorte handelt, die man als Alpha-Linolensäure (ALA) bezeichnet, die von der Leber metabolisiert werden muss, um das DHA und das EPA zu bilden, die jeweils für das Herzsystem und das Gehirn (Depression) nützlich sind. Nur ein kleiner Teil der ALA wird wirklich in unseren Organismen umgewandelt, was die Wirksamkeit der Omega-3 pflanzlichen Ursprungs erheblich einschränkt.
Schließlich, und das ist genauso schwerwiegend, gibt es eine andere Sorte von Fett in unserer Ernährung, die Omega-6, die Gesundheitsprobleme verursachen können, wenn sie sich in einem zu starken Ungleichgewicht mit den Omega-3 befinden. Nun findet man aber das Omega-6 reichlich im Maisöl und im Sonnenblumenöl, die heutzutage stark konsumiert werden. Das Omega-6 / Omega-3 Verhältnis, das vier zu eins betragen sollte, liegt in den Industrieländern häufig bei zwanzig zu eins, was die Gesundheitsprobleme der Bevölkerungen verschlimmert.
In dieser Lage einer extremen Rarität der Omega-3 in der modernen Lebensweise ist die geringste Supplementation mit Omega-3 schon eine starke Verbesserung Ihrer Chance, länger und ohne schwere Krankheiten zu leben (wir rufen in Erinnerung, dass der Omega-3 Mangel auch das Risiko von Krebs erhöht) .

Welche Omega-3 auswählen?

Trotz der sich abzeichnenden verheerenden Knappheit der Omega-3, bleibt es bis jetzt möglich, sich Omega-3 mit hoher Qualität zu Preisen, ohne dass sich sich zum Schleuderpreis verkaufen, die trotz allem zugänglich sind, ja sogar sehr billig, wenn man die positiven Auswirkungen, die sie für die Gesundheit darstellen berücksichtigt, zu beschaffen.
Ich kann natürlich nicht garantieren, wieviele Tage, Monate oder Jahre das noch andauern wird, aber es ist sicher, dass die Personen, die sich heutzutage dem Problem bewußt sind, einen beträchtlichen Vorteil gegenüber ihren Zeitgenossen haben.
Wenn Sie die Omega-3 aussuchen, müssen Sie darauf achten, nicht ein einfaches Fisch- oder Lachsöl zu nehmen, da die wahrhaften Moleküle der Omega-3 Fettsäuren, die man als DHA und EPA bezeichnet, dann nur einen Bruchteil der gesamten Ölmenge (im allgemeinen weniger als 30%) darstellen.
Sie könnten sich folglich in der Lage befinden, zahlreiche Pillen auf unnützliche Weise zu schlucken, da man darauf achten muss, 1 Gramm DHA und EPA täglich zu erreichen, was die täglich aufgeführten Dosen im allgemeinen nicht ermöglichen.
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Quellenangaben:
(1) http://www.sciencedirect.com/science/journal/15675688
(2) i Giuseppe D, Wallin A, Bottai M, Askling J, Wolk A. Long-term intake of dietary long-chain n-3 polyunsaturated fatty acids and risk of rheumatoid arthritis: a prospective cohort study of women. Ann Rheum Dis. 2013 Aug 12. doi: 10.1136/annrheumdis-2013-203338.
(3) Hibbeln JR. Fish consumption and major depression. Lancet. 1998;351(9110):1213.
(4) Hooper L, Thompson RL, Harrison RA. Risks and benefits of omega 3 fats for mortality, cardiovascular disease, and cancer: systematic review. BMJ. 2006 Apr 1;332(7544):752-60.
(5) Montori VM, Farmer A, Wollan PC, Fish oil supplementation in type 2 diabetes: a quantitative systematic review. Diabetes Care. 2000 Sep;23(9):1407-15.
(6) Chong EW, Kreis AJ, Wong TY. Dietary omega-3 fatty acid and fish intake in the primary prevention of age-related macular degeneration: a systematic review and meta-analysis. Arch Ophthalmol. 2008 Jun;126(6):826-33.
(7) Paul Montgomery, Jennifer R. Burton, Richard P. Sewell, Thees F. Spreckelsen, Alexandra J. Richardson. Low Blood Long Chain Omega-3 Fatty Acids in UK Children Are Associated with Poor Cognitive Performance and Behavior: A Cross-Sectional Analysis from the DOLAB Study. PLoS One 10.1371/journal.pone.0066697. 24 Juin 2013.
MacLean, Mojica, Morton et al. Effects of omega-3 fatty acids on lipids and glycemic control in type II diabetes and the metabolic syndrome and on inflammatory bowel disease, rheumatoid arthritis, renal disease, systemic lupus erythematosus, and osteoporosis. Evid Rep Technol Assess (Summ). 2004(89):1-4.
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