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24-06-2019

Das PEA, das natürliche universale Schmerzmittel

palmitoylethanolamid Das Palmitoylethanolamid, bekannter unter den Initialen PEA, ist ein äuβerst wirkungsvoller, näturlicher aktiver Wirkstoff, der 1957 entdeckt wurde. Seit ihrer Entdeckung war diese Substanz regelmäβig Bestandteil von neuen wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Und aus diesem Grund spielt dieses Molekül eine Schlüsselrolle in den Entzündungsprozessen und dem Schmerz im Inneren des menschlichen Körpers. Das PEA weist entzündungshemmende Eigenschaften auf und eine hohe analgetische Kraft, um gegen den Schmerz zu kämpfen. Diese umfangreich erforschte, natürliche Verbindung besitzt ein starkes therapeutisches Potenzial. Entdecken Sie die Wirksamkeit des PEA in diesem neuen Nutranews Artikel.

Die wirkungsvolle Aktivität des PEA gegen die Schmerzen

Eine Wirkung, um die Inflammation und den Schmerz zu regulieren
Das PEA ist beim Menschen und bei anderen Lebewesen eine Verbindung, die an mehreren biologischen Funktionen teilhat. Im Inneren des menschlichen Körpers ist es hauptsächlich für seine schmerzstillende Wirkung und seine entzündungshemmende Aktivität bekannt. Die Forscher haben gezeigt, dass diese Verbindung dazu fähig ist, sich an spezifische Rezeptoren zu heften: die durch die Peroxisom-Proliferator-aktivierten Rezeptoren Typ alpha (PPAR-alpha). Diese greifen in die Regulation der Schmerz- und Entzündungsgene ein. Das PEA, indem es sich an diese Rezeptoren heftet, ermöglicht es, die Entzündungsreaktionen und die Schmerzen zu modulieren.

Effekte auf die Wahrnehmung von Schmerz
Das PEA, zusätzlich zu seinem Beitrag zur Regulation des Schmerzes, scheint auch andere Effekte zur Linderung von Schmerzen zu besitzen. Es würde vor allem auf die Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2, die in die Immunreaktion und die Schmerzwahrnehmung impliziert sind, wirken. Das PEA scheint auch eine Wirkung auf die TRPV1-Rezeptoren zu haben, die an der Nozizeption teilnehmen. Diese entspricht dem sensoriellen Prozess, der der Ursprung der häufigsten Schmerzen ist: die akuten Schmerzen oder nozizeptive Schmerzen.

Eine natürliche Verbindung mit starkem therapeutischen Potenzial

Das therapeutische Potenzial des PEA
Das PEA wird aufgrund seiner äuβerst wirkungsvollen analgetischen Aktivität häufig als ein natürliches universales Schmerzmittel präsentiert. Es ermöglicht in der Tat, gegen zahlreiche Schmerzen zu kämpfen, egal ob sie akuten oder chronischen Ursprungs sind. Das PEA ermöglicht es, die Schmerzen unterschiedlichen Ursprungs zu lindern: die Entzündungsschmerzen, die neuropathischen Schmerzen und die gemischten Schmerzen, die gleichzeitig inflammatorisch und neuropathisch sein können1,2,3..

Das Interesse einer Supplementation an PEA
Das PEA ist ein Fettsäureamid, das aus Phospholipiden synthetisiert werden kann. Auch wenn es im Inneren des Organismus produziert werden kann, kann das PEA durch bestimmte Enzyme hydrolysiert werden. Aufgrund dieser Hydrolyse kann die Aktivität des PEA stark reduziert werden. Deshalb haben sich die Forscher für die positiven Wirkungen einer Supplementation an PEA interessiert. Ihre Arbeiten haben positive Auswirkungen enthüllt, um gegen Zahnschmerzen, Lendenschmerzen, Beckenschmerzen sowie Schmerzen, die mit der Kompression des Ischiasnerves, der Arthrose, dem Karpaltunnelsyndrom, einem Glaukom (Grüner Star), der diabetischen Neuropathie oder sogar multipler Sklerose assoziiert sind, zu kämpfen1,2,3,4.. Kürzliche Studien haben auch gezeigt, dass das PEA für die Behandlung von Entzündungskrankheiten, wie die Uveitis und die chronische Dickdarmentzündung (Colitis ulcerosa), verwendet werden könnte5..

Die anerkannte Supplementation an PEA
Eine groβ angelegte Studie über die schmerzhemmende Wirkung des PEA
Um das Interesse einer Supplementation an PEA zu bestätigen, wurde eine umfasssende Studie mit 636 Personen, Männer und Frauen zusammengenommen, die unter Ischiasschmerzen gelitten haben, durchgeführt4. Diese Personen, im Alter von 19 bis 72 Jahren, wurden in drei Gruppen unterteilt:
    - die erste Gruppe, die sogenannte Kontrollgruppe, hat ein Placebo erhalten;
    - die zweite Gruppe hat eine tägliche Dosis von 300 mg PEA erhalten;
    - die dritte Gruppe hat eine tägliche Dosis von 600 mg PEA erhalten.
Diese Studie, die drei Wochen lang realisiert wurde, hat es ermöglicht, deutliche Unterschiede zwischen der Kontrollgruppe, die nur ein Placebo erhalten hat und den zwei an PEA supplementierten Gruppen unter Beweis zu stellen. Dank eines Fragebogens, klinischen Untersuchungen und Labortests haben die Forscher insbesondere Unterschiede bezüglich der Wahrnehmung des Schmerzes und der Lebensqualität in den Vordergrund gestellt. Eine Reduzierung des wahrgenommenen Schmerzes wurde zum Beispiel bei den an PEA supplementierten Personen festgestellt. Parallell wurde eine Verbesserung der Lebensqualität von den Teilnehmern der Studie geschildert. Laut den Ergebnissen der Forscher waren die Verbesserungen umso deutlicher, je höher die tägliche Dosis an PEA war. Mit einer Dosis von 600 mg PEA wurde eine Verringerung des Schmerzes um fast 50 % bestätigt. Dieses auβergewöhnliche Ergebnis bestätigt so die Wirksamkeit des PEA als Schmerzmittel.

Vielversprechende Effekte gegen die chronischen Inflammationen des Dickdarms
Zusätzlich zu seiner schmerzstillenden Wirkung ruft das PEA auch das Interesse der Forscher für seine entzündungshemmende Aktivität hervor. Eine Studie, die in der berühmten Fachzeitschrift Gut veröffentlicht wurde, hat sich auf die Effekte des PEA gegen bestimmte chronische Inflammationen des Dickdarms erstreckt: die chronischen Dickdarmentzündungen oder Rektosigmoiditis (Rektokolitis hämorrhagica)5. Die Wirksamkeit des PEA wurde an Mäusemodellen, die eine induzierten Dickdarmkatarrh aufgewiesen haben, Geweben, die von Dickdärmen von Patienten stammen, die unter einer chronischen Dickdarmentzündung gelitten haben und Kulturen von enterischen Glialzellen, die in das Entzündungsphänomen impliziert sind, ausgewertet. Dank mehrerer Analysen haben die Forscher positive, deutliche und übereinstimmende Ergebnisse erzielt: eine Verbesserung der Symptome der chronischen Dickdarmentzündung und eine Verringerung der Werte der proinflammatorischen Marker. Um besser die entzündungshemmende Aktivität des PEA zu verstehen, haben die Autoren der Studie auch diese Ergebnisse mit denen verglichen, die mit dem PEA, assoziiert mit Antagonisten der PPAR-alpha Rezeptoren, erzielt wurden. Mit dieser Verbindung wurde keine Verbesserung festgestellt. Diese Feststellung ermöglicht es, den Wirkungsmechanismus des PEA zu bestätigen. Diese Verbindung heftet sich an die PPAR-alpha Rezeptoren, deren Aktivität zu der Regulation der Inflammation beiträgt. Dank diesem Mechanismus kann das PEA so dazu beitragen, gegen die Schmerzen und die Entzündungskrankheiten zu kämpfen

Das PEA, das umfangreich erforscht ist, erscheint als ein wirkungsvolles Schmerzmittel und natürlicher Entzündungshemmer. Seine anerkannte Wirksamkeit als Supplementation verleiht ihm ein starkes therapeutisches Potenzial, um die akuten oder chronischen, inflammatorischen und/oder neuropathischen Schmerzen zu lindern. Um aus seinen positiven Wirkungen Nutzen zu ziehen, wird das PEA jetzt als Nahrungssupplementation angeboten. Es ist jetzt in Form von Kapseln im SuperSmart Katalog verfügbar: Natural Pain Relief.



> Quellen:
1. JM Hesselink et TA Hekker, Therapeutic utility of palmitoylethanolamide in the treatment of neuropathic pain associated with various pathological conditions: a case series, J Pain Res. 2012;5:437-42.
2. M Alhouayek et GG Muccioli, Harnessing the anti-inflammatory potential of palmitoylethanolamide, Drug Discov Today. Octobre 2014;19(10):1632-9.
3. JM Hesselink et al., Palmitoylethanolamide, a Natural Retinoprotectant: Its Putative Relevance for the Treatment of Glaucoma and Diabetic Retinopathy, J Ophthalmol. 2015;2015:430596.
4. JM Hesselink et DJ Kopsky, Palmitoylethanolamide, a neutraceutical, in nerve compression syndromes: efficacy and safety in sciatic pain and carpal tunnel syndrome, J Pain Res. 2015; 8:729-734.
5. G Esposito et al., Palmitoylethanolamide improves colon inflammation through an enteric glia/toll like receptor 4-dependent PPAR-α activation, Gut. 2014 Aug;63(8):1300-12.
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